Was die EU für unsere Dörfer tut

Was die EU für unsere Dörfer tut

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Gießen – Dank der EU werden Ideen Wirklichkeit. Davon überzeugten sich am Montagabend zahlreiche Gäste in der Europawoche im Treffpunt Europa auf der taT-Studiobühne in Gießen. Eingeladen hatten das Regierungspräsidium und die beiden LEADER-Regionen GießenerLand e.V. und MarburgerLand. Auch wenn der Weg der Förderung von viel Bürokratie begleitet ist,  berichteten sechs Vertreter begeistert über ihre Projekte, die sie dank des europäischen Fördermittelprogrammes umsetzen konnten.

„Obwohl die Planungsphase recht aufwendig war und ich dachte, das schaffen wir nie, hat es geklappt.“ Freute sich Ergotherapeutin Ute Henrich, die ihren Lebenstraum einer eigenen Praxis mit LEADER in Pohlheim verwirklichte. Schon zu Beginn erhielt sie regen Zulauf von Patienten. Sie sei dankbar für die tolle Zusammenarbeit mit dem Regionalmanagement. Auch Staufenberg profitiert bei zwei Projekten vom Programm der europäischen Union. Bürgermeister Peter Gefeller stellte die Peter-Kurzeck-App und den Aktivpark Lumdatal vor, der sich aktuell in der Bauphase befindet. Das Projekt zur Vernetzung der Industriekultur präsentierte Manuel Heinrich vom Regionalmanagement Mittelhessen. Dafür wird derzeit eine App entwickelt, die über 300 Objekte und Orte in der Region informiert und regionale Veranstaltungsangebote bündelt. Das Marburger Land stellte Mehrgenerationenplatz Weimar (Lahn) – Wolfshausen, den Güterbahnhof 1849 und ein Projekt zur Einbeziehung der Landbevölkerung in den Prozess der Behebung des Fachkräftemangels vor.

Die Regionalmanagerinnen Anette Kurth vom GießeneLand e.V und Alexandra Klusmann vom MarburgerLand veranschaulichten in einem nachgestellten Beratungsgespräch wie aus einer vagen Idee ein Projekt entstehen kann. Themen wie Tourismus, Klimaschutz und Dorfentwicklung seien Schwerpunkte an denen man anknüpfen könne, erklärt Anette Kurth. „Für engagierte Menschen im ländlichen Raum bietet LEADER viele Möglichkeiten. Wichtig ist uns, immer wieder auf diese Chance hinzuweisen.“ Damit die Chancen der EU  auch erhalten bleiben, sei es gut, wenn viele Menschen an der EU-Wahl teilnehmen. Die Veranstaltung sei ein schöner Rahmen um das zu veranschaulichen.

Das Programm begleitete das Sextett „Clarinetwise“ der Wetzlarer Musikschule mit sieben Stücke aus europäischen Ländern. Tänzerisch und literarische „Europa Statements“ gaben  Akteure aus der Tanzcompagnie.

Bild: v.r. Bürgermeister Peter Gefeller (Gemeidne Staufenberg), Ergotherapeutin Ute Henrich, Moderator Behzad Borhani und Manuel Heinrich (Regionalmangement Mittelhessen)

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