25. Januar: Eine Neue Erzählung der Moderne

Aus der Ringvorlesung der JLU des Wintersemesters 2020/21 zur Corona-Pandemie und ihren Folgen | “Das Ende der Welt, wie wir sie kannten. Und: Wie wir morgen leben werden”

25.01.2021 | 19.00 Uhr | Livestream

Die Corona-Krise, vom Typ »once in a century«, wird alle Menschen lange beschäftigen und hat ihr Leben schon so stark verändert wie wohl kein Ereignis seit 1945. Die Universität ist ein privilegierter Ort, über die Folgen der Pandemie tiefgreifend und in die Zukunft orientiert zu diskutieren. Das betrifft vor allem auch die Frage, wie Gesellschaften umwelt- und klimapolitisch nachhaltiger werden können – ebenfalls ein vorrangiges Reflexionsthema für die Universitäten.

Thema

Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Joachim Schellnhuber, ehemaliger Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), erläutert am 25. Januar 2021 die Notwendigkeit, „Eine Neue Erzählung der Moderne“ zu etablieren. Die Corona-Pandemie leuchtet zwar verschiedene dunkle bzw. prekäre Ecken der Gegenwartsgesellschaft aus, aber sie stellt selbst keine existenzielle Bedrohung der Moderne dar. Letztere wird hingegen zugrunde gehen, wenn sie nicht endlich ihren Gründungsmythos, dass der technische Fortschritt durch Erschließung unerschöpflicher Naturressourcen immerwährendes wirtschaftliches Wachstum ermöglicht, erkennt und verwirft.

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